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Von Frederick Alfred Lubich. (Text und Geschichte: Modellanalysen zur deutschen Literatur, 23.) Munchen: Fink, 1990. Pp. 151.
Die Fachliteratur uber die drei o.a. Romane, die der Autor in bezug auf Gunter Grass' Danziger Trilogie auf Grund ihrer Kontextstruktur als Zurcher Trilogie bezeichnet, ist immens, aber in Zukunft wird niemand bei der Beschaftigung mit diesen Texten um Lubichs Modellanalysen herumkommen.
Nach einer kurzen Vorbemerkung, in der der Autor die Romane als Spiegel der asthetisch-philosophischen Diskurse der Moderne und der sozio-kulturellen Tendenzen der Zukunft bezeichnet, erklart er seine Vorgehensweise. Lubich interessiert sich besonders fur die mythischen Dimensionen der Werke, die er durch "sukzessive Ruckkehr zum matriarchalen Prinzip" strukturiert und durch die "Mythographie des Matriarchats" miteinander verbunden sieht. Bei der Analyse der einzelnen Romane referiert er zunachst Handlungsstruktur und Erzahlperspektive, sowie Rezeption und Interpretationsmodelle seit ihrem Erscheinen. Im Roman Stiller (1954) untersucht Lubich dann das Zusammenspiel von Struktur und Inhalt, und die drei von der Kritik immer wieder behandelten Hauptthemen Identitatswandel, Rollenspiel und Bildnisproblematik. Lubich zeigt, wie sich die …